Zwei Zeitgenossen hätten heute Geburtstag: die französische Impressionistin SUZANNE VALADON (1865-1938) und der tschechische abstrakte Expressionist FRANTIŠEK KUPKA (1871-1957). VALADONs Werke sah ich zuerst vor 9 oder 10 Jahren in dem ihr gewidmeten Musée Montmartre, das ihr und ihrem Lebensgefährten UTTER und ihrem Sohn MAURICE UTRILLO gewidmet ist. Man meint, ihre Anwesenheit im dortigen Atelier zu spüren. Letztes Jahr im Oktober sah ich im Petit Palais, musée des Beaux-arts de la Ville de Paris zwei ihrer Frauenportraits mit detailliert gemaltem Hintergrund (z. B. der Teppich in „Gilberte“, 1922, und die Bettwäsche in „La chambre bleue“ 1923) aus der Sammlung ihrer Galeristin Weill. KUPKAs Gemälde „Rouge et vert“, 1913, und „Boîte à musique“, 1946, entdeckte ich ebenfalls 2025 im Museum Ludwig Köln.