R E C O M M E N D E D: Julian Reiser „Real Injuries“ @ Kunstmuseum Temporär, Mülheim/Ruhr

NO DAY WITHOUT #FINEARTS 26 FEB 2020


Bauarbeiten an Museen schrecken mich nicht, allerdings ist das Mülheimer Kunstmuseum wirklich längerfristig geschlossen (Wiedereröffnung Mitte 2021 geplant), so dass ich den Ersatzraum, von einem Hotel zur Verfügung gestellt, gestern aufsuchte, um die in den Medien (z. B. RN) angekündigte Ausstellung von Julian Reiser (Real Injuries – nur noch bis 8.3.20) zu betrachten: spannend von den gezeigten Techniken und der Thematik her – im Bild „Allegorien“ (Hylas und Narziss, Acryl auf Papier – meine Favoriten, fotorealistisch schwarz-weiß gemalt), Portraits (rot und schwarz), die keine sind, sondern eine (gerechtfertigte) Abrechnung mit dem Kunstmarkt von heute darstellen wollen (scheint etwas weit hergeholt, erschließt sich nicht von allein, ich hatte eher an einen Bezug zu Flüchtlingserlebnissen, Folter, etc. gedacht) und „Helden“ (sehr pastoses Acryl auf Leinwänden, von nahem und weitem völlig unterschiedlich zu betrachten), nur in dem kleinen Raum nicht wirkungsvoll genug in Szene gesetzt… ich wollte noch ein bisschen mehr sehen und fand die Skulptur „Lebensfreude“ auf der Ruhrbrücke und ein Schloss…

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